Die Theo Förch GmbH & Co. KG

beim Automobilsommer 2011

12.05.2011

Was automobile Neuerscheinungen betrifft, fiel das Jahr 1963 äußerst interessant aus: Der breite Bogen spannt sich von DKWs letzter 2-Takt- Neuentwicklung über den ersten Porsche 911 bis hin zum „schwäbischen Rolls- Royce“, dem Mercedes 600. Aber so unterschiedlich all diese Fabrikate hinsichtlich Preis und Leistungsfähigkeit auch sein mochten: In ihrem Innersten wurden sie von kleinen Schrauben, Nieten, Bolzen etc. zusammengehalten. Und die müssen im Falle von Wartungs- und Reparaturarbeiten in großer Zahl ersetzt werden. So sah es zumindest Theo Förch, als er in eben jenem Jahr 1963 in Neuenstadt-Kochertürn eine kleine Schraubenhandlung gründete. Diese war die Keimzelle für ein international tätiges Unternehmen, das heute einen Jahresumsatz von rund einer Viertelmilliarde Euro erwirtschaftet und mehr als 1.860 Mitarbeitern beschäftigt.

Trotz dieses unternehmerischen Höhenfluges ist es FÖRCH stets gelungen, die Bodenhaftung zu bewahren: Denn die mittlerweile rund 150.000 Kunden weltweit legen genauso viel Wert auf persönliche Betreuung wie die, zunächst noch wenigen, Kfz-Betriebe der 60er Jahre, bei denen Theo Förch seine Waren persönlich mit dem Traktor vorbeibrachte. Diesen Job übernehmen heute mehr als 1.000 Außendienstmitarbeiter, die buchstäblich jedes Schräubchen im umfangreichen FÖRCH-Sortiment kennen – und vieles mehr: Denn im Jahr 2011 spannt sich der thematische Bogen viel weiter als noch vor 48 Jahren: Er umfasst Werkstattchemie, Bohren, Trennen, Schleifen, Löt- und Schweißtechnik, DIN- und Normteile, Elektrik- und Elektronik-Artikel sowie sonstiges Fahrzeugzubehör, die Nutzfahrzeugartikel der TRUCKline, Werkstattbedarf, Werkstattgeräte und Arbeitsschutz, Hand- und Elektrowerkzeuge sowie Drucklufttechnik. Das Angebot bietet dabei nicht nur vieles, was das Arbeiten wirtschaftlicher, schneller oder präziser macht, sondern auch ergonomischer, leichter, schonender und angenehmer. Denn im Gegensatz zur Automobilproduktion, wo schon in den 60ern Automation und das Fließband regierten und heute vieles von Robotern erledigt wird, sind Service und Reparatur ein Handwerk geblieben – und deshalb steht der Mensch bei FÖRCH im Mittelpunkt, egal ob als Kunde oder Mitarbeiter.